Unterstützung für indische Landbevölkerung

EPCOS fördert eine Initiative in Indien zur Nutzung erneuerbarer Energien im ländlichen Raum. Dazu wurden 20.000 Euro an die projektverantwortliche gemeinnützige Karl Kübel Stiftung gespendet.

TDK und sein Geschäft sind von Globalität und Kulturvielfalt geprägt. In vielen Ländern ist das Unternehmen mit Entwicklungs- und Fertigungsstandorten, Vertriebsbüros, Mitarbeitern, Kunden sowie Partnern präsent und fühlt sich der jeweiligen Bevölkerung dort verbunden. Dementsprechend hatten wir uns  bei der Suche nach einem geeigneten Förderprojekt die Vorgabe gesetzt, unser Engagement auf ein Land zu konzentrieren, in dem das Unternehmen geschäftlich aktiv ist. Als weitere Voraussetzung sollte sich die Initiative thematisch in den geschäftlichen Kontext von TDK einfügen lassen.

Mit Hilfe der Karl Kübel Stiftung konnte ein Projekt gefunden werden, das diese Bedingungen erfüllt: Zum einen ist TDK in Indien derzeit mit drei Werken und zahlreichen Vertriebsbüros vertreten, das Unternehmen beschäftigt dort rund 2.700 Mitarbeiter. Zum anderen sind die Anwendungen für erneuerbare Energien einer der Megatrends, die das Bauelementegeschäft weltweit treiben.

Umweltbewusstsein schaffen und praktische Hilfe leisten

Zielgruppe des geförderten Projekts sind 5.000 Personen aus 1.000 Kleinbauern- und landlosen Familien im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Mitarbeiter der Stiftung bieten dort Informationsveranstaltungen an, um bei der Bevölkerung ein stärkeres Umweltbewusstsein zu schaffen. Umweltfreundliche Technologien werden vorgestellt und ihre Nutzungsmöglichkeiten erklärt. Die Menschen lernen, ihre natürlichen Ressourcen besser zu schützen und nachhaltig einzusetzen. Das Projekt hat unter anderem das Ziel, die Nutzung von Holz als Brennmaterial um 30 Prozent zu verringern und mindestens 50 Prozent der Zielgemeinden mit rauchfreien Öfen und Solarlampen auszustatten.

Durch die Umstellung auf Solarlampen werden im Rahmen des Projekts rund 0,1 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden, das bei der Nutzung einer Kerosinlampe entstehen würde. Neben dem Beitrag zu einer saubereren Umwelt bieten die robusten Lampen eine zuverlässige Beleuchtung, die etwa Kindern auch nach Sonnenuntergang das Lesen und Arbeiten für die Schule ermöglicht. Dadurch werden langfristig die Bildungs- und Einkommensmöglichkeiten in den Gemeinden verbessert.

Zusammenarbeit mit einem anerkannten Partner

Die Karl Kübel Stiftung trägt seit Juli 2006 das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Dies bestätigt eine sparsame Haushaltsführung und eine transparente Verwendung der Spendengelder. 2010 hat die Karl Kübel Stiftung insgesamt rund 10 Millionen Euro in gemeinnützige Projekte investiert, wobei annähernd die Hälfte für Auslandsprojekte aufgewendet wurde.