12. November 2008

Geschäftsjahr 2008: Ergebnisziel trotz widrigem Umfeld erreicht

Geschäftsjahr 2008

  • Umsatz: Wachstum um 3 Prozent auf 1,478 Mrd. EUR
  • EBIT: Steigerung um 22 Prozent auf +105 Mio. EUR
  • Ergebnis je Aktie: Verbesserung auf +0,99 EUR (Vorjahr: +0,78 EUR)
  • Netto-Cash-Flow: Steigerung auf +43 Mio. EUR (Vorjahr: +31 Mio. EUR)

4. Quartal 2008

  • Umsatz: Wachstum auf 382 Mio. EUR; 1% über Vorjahr, 4% über Vorquartal
  • EBIT: +23 Mio. EUR (inklusive einmaligem Sonderaufwand)

    (Vorjahr: +11 Mio. EUR, Vorquartal: +28 Mio. EUR)

1. Das 4. Quartal 2008

In der ersten Hälfte des 4. Quartals des Geschäftsjahres 2008 (1. Juli bis 30. September 2008) hielt sich die Nachfrage nach EPCOS-Produkten noch auf einem stabilen Niveau. EPCOS konnte seinen Umsatz sowohl gegenüber Vorjahresquartal als auch gegenüber Vorquartal auf

382 Millionen EUR steigern.

Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurden 23 Millionen EUR erzielt. Darin sind Sonderbelastungen in Höhe von rund 6 Millionen EUR enthalten, die im Zuge der Zusammenführung mit dem Bauelementegeschäft von TDK angefallen sind. Diese nicht berücksichtigt, lag das operative EBIT – wie prognostiziert – auf dem Niveau des Vorquartals.

1.1. Umsatz

1.1.1. Vergleich zum Vorquartal

in Mio. EUR3. Quartal 2008±4. Quartal 2008
Umsatz367+4%382

Zu dem Umsatzanstieg gegenüber Vorquartal hat im 4. Quartal 2008 das Geschäft mit nahezu allen Abnehmerbranchen beigetragen. Rückläufig war der Umsatz mit Produkten für Anwendungen in der Automobil-Elektronik – die sinkenden Produktionszahlen von Kraftfahrzeugen wirkten sich gegen Ende des Quartals auch im Geschäft von EPCOS negativ aus.

Der Nachfragerückgang in der Automobilindustrie macht sich in der regionalen Umsatzaufteilung von EPCOS vor allem in Deutschland bemerkbar. Hier ging der Umsatz um 5 Prozent zurück, im europäischen Ausland blieb er stabil. Getragen wurde das erzielte Umsatzwachstum von zweistelligen Zuwächsen in Asien sowie einem mittleren einstelligen Umsatzplus in der NAFTA-Region.

Umsatz nach Geschäftssegmenten

in Mio. EUR3. Quartal 2008±4. Quartal 2008
Kondensatoren und Induktivitäten144+8%156
Keramische Bauelemente126-6%119
OFW-Komponenten97+11%107

Im Vergleich zum Vorquartal konnte EPCOS im Berichtszeitraum seinen Umsatz mit Kondensatoren und Induktivitäten auf 156 Millionen EUR steigern. Zu dem Wachstum haben alle Produktgruppen beigetragen. Hervorzuheben ist die gute Geschäftsentwicklung bei den Leistungskondensatoren, die zum Beispiel zur Erhöhung der Energieeffizienz in Stromnetzen eingesetzt werden.


Im Segment Keramische Bauelemente ging der Umsatz auf 119 Millionen EUR zurück. Grund dafür war das schwächere Geschäft mit Produkten für Anwendungen in der Automobil-Elektronik.


Der Umsatz mit Oberflächenwellen-Komponenten (OFW-Komponenten) erhöhte sich auf

107 Millionen EUR. Im Vergleich zum Vorquartal ist der Bedarf sowohl an Multimedia-Filtern für Geräte der Unterhaltungselektronik als auch an Hochfrequenzfiltern und -modulen für Mobilfunkanwendungen gestiegen. Diese positive Entwicklung ist unter anderem durch das von Kunden erwartete Weihnachtsgeschäft bedingt. Darüber hinaus hat insbesondere der Produktionshochlauf neuer UMTS-Mobiltelefone, bei denen EPCOS noch besser positioniert ist als bei einfacheren Mobilfunkgeräten, zur Umsatzsteigerung beigetragen.

1.1.2. Vergleich zum Vorjahresquartal

in Mio. EUR4. Quartal 2007±4. Quartal 2008
Umsatz376+1%382

Im 4. Quartal 2008 lag der Umsatz von EPCOS in Summe leicht über dem Wert des Vorjahresquartals. Prozentual zweistellige Zuwächse konnten im Geschäft mit Kunden aus der Informations- und Kommunikationstechnik sowie mit Bauelemente-Distributoren erzielt werden. Der Umsatz mit Produkten für Anwendungen in der Industrie-Elektronik stieg einstellig. Hier wurde das Wachstum erneut vor allem vom Trend zu höherer Energieeffizienz auf dem Gebiet der Energie-, Antriebs- und Beleuchtungstechnik getrieben. Die positive Geschäftsentwicklung in den genannten Abnehmerbranchen glich die rückläufigen Umsätze mit Bauelementen für die Automobil- und Konsum-Elektronik mehr als aus.


In der regionalen Umsatzaufteilung von EPCOS spiegelt sich das deutlich abgeschwächte Geschäft mit der Automobil-Elektronik vor allem in einem prozentual einstelligen Rückgang in Deutschland wider. Dieser konnte allerdings durch einen hohen einstelligen Zuwachs in Asien sowie durch leichte Umsatzsteigerungen im europäischen Ausland und in der NAFTA-Region mehr als kompensiert werden.

Umsatz nach Geschäftssegmenten

in Mio. EUR4. Quartal 2007±4. Quartal 2008
Kondensatoren und Induktivitäten137+13%156
Keramische Bauelemente136-13%119
OFW-Komponenten103+4%107

Mit 13 Prozent Wachstum im Berichtsquartal konnte EPCOS im Segment Kondensatoren und Induktivitäten seinen Umsatz gegenüber Vorjahresquartal am deutlichsten steigern. Zu der positiven Entwicklung hat das Geschäft mit allen Produktgruppen beigetragen. Dabei ist die anhaltend gute Nachfrage nach Bauelementen für Anwendungen in der Industrie-Elektronik hervorzuheben.

Bei den Keramischen Bauelementen ist der Umsatz um 13 Prozent gesunken. Insbesondere dieses Segment war von der einsetzenden Absatzkrise in der Automobilindustrie betroffen. Am stärksten rückläufig war der Bedarf an Piezo-Aktuatoren für Kraftstoff-Einspritzsysteme.

Im Segment OFW-Komponenten wurde im 4. Quartal 2008 der Umsatz um 4 Prozent gesteigert. Der unter Vorjahreswert liegende Umsatz mit Multimedia-Filtern konnte durch den höheren Bedarf an OFW-Produkten für Mobilfunkanwendungen mehr als ausgeglichen werden.

1.2. Ergebnisentwicklung

EBIT nach Geschäftssegmenten

in Mio. EUR4. Quartal 20073. Quartal 20084. Quartal 2008
Kondensatoren und Induktivitäten-5,0+11,6+11,9
Keramische Bauelemente+5,0+11,4+10,7
OFW-Komponenten+11,3+5,2+6,9

Im Segment Kondensatoren und Induktivitäten konnte EPCOS im Berichtszeitraum erneut ein zweistelliges EBIT in Höhe von 11,9 Millionen EUR erzielen. Die EBIT-Marge betrug weiterhin rund 8 Prozent.


Bei den Keramischen Bauelementen wurden – trotz des Umsatzrückgangs – ein EBIT in Höhe von 10,7 Millionen EUR und eine EBIT-Marge von 9 Prozent erreicht.

Bei den OFW-Komponenten konnte das EBIT gegenüber Vorquartal auf 6,9 Millionen EUR verbessert werden, die Marge betrug mehr als 6 Prozent. Dieses Segment war im 4. Quartal weiterhin von den für EPCOS ungünstigen Währungsrelationen des starken Euro zum US-Dollar und zum Japanischen Yen betroffen. In der Folge war EPCOS erneut mit einem hohen Preisverfall im zweistelligen Prozentbereich konfrontiert.

Konzern-Ergebnis

in Mio. EUR4. Quartal 20073. Quartal 20084. Quartal 2008
EBIT+11,3+28,2+23,1
Ergebnis nach Steuern+6,8+19,3+8,8
Ergebnis je Aktie
(in EUR, unverwässert)
+0,10+0,30+0,14

Im 4. Quartal 2008 konnte EPCOS ein Konzern-EBIT in Höhe von 23,1 Millionen EUR erzielen. Dieses beinhaltet, wie unter Punkt 1. erläutert, Sonderbelastungen aus dem Zusammenschluss mit dem Bauelementegeschäft von TDK.

Das Ergebnis nach Steuern betrug 8,8 Millionen EUR. Im Zuge des Mehrheitserwerbs durch TDK können Investoren die von EPCOS 2003 begebene Wandelschuldverschreibung vorzeitig ablösen. Mit dieser Laufzeitverkürzung ist ein Aufzinsungsbedarf in Höhe von rund 7 Millionen EUR verbunden, welcher das Nachsteuerergebnis belastet.

Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,14 EUR.


Der Netto-Cash-Flow betrug im Berichtsquartal plus 24 Millionen EUR. Positiv wirkten darin das Ergebnis nach Steuern sowie ein deutlicher Abbau von Beständen.

2. Das Geschäftsjahr 2008

Das Geschäftsjahr 2008 war von einem zunehmend widrigen Konjunkturumfeld geprägt. Für EPCOS gestaltete sich dadurch das Erreichen seiner Umsatz- und Ergebnisziele über die Quartale hinweg zusehends schwieriger. Dennoch hat EPCOS seine Ziele weitestgehend erreicht. Dies ist ein Beleg dafür, dass die laufenden Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens nachhaltige Wirkung zeigen.

„Wir blicken auf ein insgesamt erfolgreiches Geschäftsjahr 2008 zurück. Den seit 2006 anhaltenden Wachstumskurs konnten wir trotz immer heftigeren Gegenwinds fortsetzen und unser Ergebnis um mehr als 20 Prozent steigern“, fasste der Vorstandsvorsitzende von EPCOS, Gerhard Pegam, die Leistungsbilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres auf der Jahres-Pressekonferenz in München zusammen. „Außerdem haben wir bei der Suche nach einem starken und bevorzugt in Japan beheimateten Partner mit dem Technologiekonzern TDK eine ideale Lösung gefunden. Durch den Zusammenschluss von EPCOS mit dem Bauelementegeschäft von TDK entsteht ein neuer, weltweit führender Hersteller von Bauelementen, Modulen und Systemen, der seinen Kunden ein umfassendes und sehr wettbewerbsfähiges Produkt- und Dienstleistungsspektrum anbieten kann.“

2.1 Umsatz

in Mio. EURGeschäftsjahr 2007±Geschäftsjahr 2008
Umsatz1.439+3%1.478

Der Umsatz von EPCOS im Geschäftsjahr 2008 stieg um 3 Prozent auf rund 1,48 Milliarden EUR. Dabei musste das Unternehmen erneut gegen die Stärke des Euro und die daraus resultierenden negativen Währungsumrechnungseffekte ankämpfen. Aus der direkten Umrechnung seiner Fremdwährungsumsätze hat EPCOS im Vergleich zum Vorjahr rund

4 Prozentpunkte Wachstum eingebüßt. „Währungsbereinigt ist EPCOS also um 7 Prozent gewachsen“, so Pegam.

Während EPCOS mit Produkten für Anwendungen in der Industrie-Elektronik, der Informations- und Kommunikationstechnik sowie im Geschäft mit Distributoren prozentual einstellige Zuwächse erzielen konnte, ging der Umsatz mit Bauelementen für Anwendungen in der Konsum-Elektronik einstellig zurück. Der Umsatz mit Kunden aus der Automobil-Elektronik hat sich in der zweiten Geschäftsjahreshälfte zwar merklich abgeschwächt, dennoch blieb er in Summe über das Geschäftsjahr hinweg nahezu stabil.

Regional betrachtet wurde das Umsatzwachstum vor allem im europäischen Ausland und in Deutschland erwirtschaftet. In Asien und in der NAFTA-Region blieb der Umsatz bedingt durch die ungünstigen Währungsumrechnungseffekte in etwa stabil.

2.2 Ergebnis

in Mio. EURGeschäftsjahr 2007Geschäftsjahr 2008
EBIT+85,9+105,4
Ergebnis nach Steuern+51,4+64,3

Ergebnis je Aktie

(in EUR, unverwässert)

+0,78+0,99

EPCOS konnte seine Ergebniskennzahlen im Geschäftsjahr 2008 erneut spürbar verbessern. Dies ist deshalb bemerkenswert, weil die Umrechnung von Fremdwährungsumsätzen und

-kosten sowie der währungsbedingt erhöhte Preisverfall das Ergebnis im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich belastet haben.

Das EBIT stieg um 22 Prozent auf 105 Millionen EUR, die EBIT-Marge erhöhte sich um einen Prozentpunkt auf 7 Prozent. Unter Ausschluss der Kosten, die im Verlauf der Zusammenführung mit dem Bauelementegeschäft von TDK entstanden sind, hat EPCOS damit seine Ergebnisprognose punktgenau getroffen.

Das Ergebnis nach Steuern stieg um 25 Prozent auf 64 Millionen EUR, das Ergebnis je Aktie um 27 Prozent auf 0,99 EUR.

Der Netto-Cash-Flow wurde um 39 Prozent auf plus 43 Millionen EUR verbessert. Positiv wirkte darin vor allem das gestiegene Konzernergebnis, dem ein Anstieg des Netto-Umlaufvermögens sowie über den Abschreibungen liegende Investitionen gegenüberstanden.

2.3. Personalentwicklung


Zum 30. September 2008 beschäftigte EPCOS rund 21.200 Mitarbeiter weltweit und damit

16 Prozent mehr als im Vorjahr. Dieser Aufbau ist im Wesentlichen bedingt durch die Volumensteigerung, die Erstkonsolidierung des Joint Ventures EPCOS Xiamen und durch die Rückführung von Aktivitäten von Unterauftragnehmern in eigene Fertigungsstätten. Aufgebaut wurde das Personal in Ländern mit niedrigen Arbeitskosten, vor allem in China, aber auch beispielsweise in Indonesien, wo EPCOS ein neues Werk zur Fertigung von Temperatur-Sensoren gebaut und in Betrieb genommen hat.


Der Anteil der Mitarbeiter in Ländern mit niedrigen Arbeitskosten hat sich im Berichtszeitraum um 4 Prozentpunkte auf 82 Prozent erhöht. EPCOS beschäftigt heute mit einem Anteil von 62 Prozent nahezu zwei Drittel seiner Mitarbeiter in Asien, 21 Prozent im europäischen Ausland, 9 Prozent in Deutschland sowie 8 Prozent in Nord- und Südamerika.

3. Zusammenschluss mit dem Bauelementegeschäft von TDK


EPCOS und TDK kommen auf dem Weg in eine gemeinsame Zukunft unter dem Dach einer noch zu gründenden Gesellschaft gut und planmäßig voran. Das öffentliche Barangebot von TDK an die EPCOS-Aktionäre wurde erfolgreich abgeschlossen, inzwischen hält TDK mehr als 94 Prozent der EPCOS-Anteile. Für die Freigabe der Transaktion durch Kartellbehörden liegen inzwischen – abgesehen von Brasilien, China, und Südkorea – alle Genehmigungen ohne jede Auflage vor.

Der weitere Zeitplan bleibt unverändert. Aus Vertretern beider Unternehmen zusammengesetzte Arbeitsgruppen haben sich bereits konstituiert und sind dabei, den Integrationsprozess voranzutreiben. Genehmigt die TDK-Hauptversammlung im Juni 2009 die Ausgründung des relevanten Bauelementegeschäfts aus dem TDK-Konzern, woran kein Zweifel besteht, wird TDK die Ausgründung umgehend einleiten. Die neue Gesellschaft, die dann auch die Mehrheit der EPCOS-Aktien halten wird, soll voraussichtlich in knapp einem Jahr gegründet werden.

4. Ausblick


Das wirtschaftliche Umfeld trübt sich weiter ein und EPCOS ist mit einer Reihe negativer Einflussfaktoren konfrontiert, die das Unternehmen nicht beeinflussen kann. Die globale Krise der Finanzmärkte scheint noch nicht überwunden und die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft lassen sich in ihrem Ausmaß derzeit nicht übersehen. Offensichtlich ist die Automobilindustrie besonders hart von der Konjunkturabkühlung betroffen. Da EPCOS mit Produkten für den Einsatz in der Automobil-Elektronik seinen größten Umsatzanteil erwirtschaftet, wird die Geschäftsentwicklung vor allem von dem Absatzrückgang bei Mittelklasse- und Oberklassewagen belastet. In diesen Fahrzeugen ist der Elektronikanteil besonders hoch.

Die starken Schwankungen bei Energie- und Materialkosten sowie die hohe Volatilität der Wechselkurse tragen derzeit erheblich zur allgemeinen Verunsicherung auf den Märkten bei. Die Kursentwicklung der letzten Wochen, in denen der Euro gegenüber dem US-Dollar und dem Japanischen Yen an Stärke deutlich eingebüßt hat, birgt für EPCOS aber auch Chancen. Daraus resultierende positive Effekte für das Geschäft von EPCOS würden sich allerdings erst in mehreren Monaten auswirken.

Was die Geschäftsentwicklung im laufenden 1. Quartal des Geschäftsjahres 2009 angeht, so muss aufgrund der insgesamt widrigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und speziell des aktuellen, massiven Nachfrageeinbruchs aus der Automobil-Elektronik von einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang gegenüber Vorquartal ausgegangen werden.

Über EPCOS


Die EPCOS AG ist ein führender Hersteller von elektronischen Bauelementen, Modulen und Systemen mit Sitz in München. Mit seinem breit gefächerten Produktportfolio bietet EPCOS ein umfassendes Angebot aus einer Hand und konzentriert sich auf schnell wachsende und technologisch anspruchsvolle Märkte insbesondere im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik sowie der Automobil-, der Industrie- und der Konsum-Elektronik. Das Unternehmen verfügt über Entwicklungs- und Fertigungsstandorte sowie Vertriebsbüros in Europa, Asien, Nord- und Südamerika.

Elektronische Bauelemente befinden sich in jedem elektrischen und elektronischen Gerät und sind dort für die einwandfreie Funktion unverzichtbar. Die Produkte von EPCOS speichern elektrische Energie, filtern Frequenzen und schützen vor Überspannungen und -strömen.

Im Geschäftsjahr 2008 (1. Oktober 2007 bis 30. September 2008) hat EPCOS einen Umsatz von 1,48 Milliarden EUR erzielt. Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 21.200 Mitarbeiter.

Hinweis


Alle genannten Finanzdaten sind nach IFRS erstellt und untestiert.

Live-Übertragung des Conference Calls


Am 12. November 2008 wird der EPCOS-Vorstand ab 12.00 Uhr (MESZ) Analysten und Anleger in einer Telefonkonferenz über die Geschäftsentwicklung im 4. Quartal des Geschäftsjahres 2008 informieren. Diese Telefonkonferenz kann live unter http://www.epcos.com/conferencecall gehört werden. Der Redetext ist nach Ende der Telefonkonferenz als Download verfügbar.

Dieser Text enthält in Bezug auf die Geschäftsergebnisse, die finanzielle Situation, die Strategie und die Pläne von EPCOS Aussagen, die in die Zukunft gerichtet sind. Diese Aussagen sind durch Formulierungen wie »dürften«, »anstreben«, »beabsichtigen«, »davon ausgehen«, »erwarten«, »werden« oder vergleichbare Begriffe erkennbar. Solche vorausschauenden Aussagen basieren auf einer Vielzahl von Annahmen, die sich als unrichtig erweisen können. Sie unterliegen außerdem einer Vielzahl äußerer Risikofaktoren, die EPCOS nur sehr bedingt beeinflussen kann. Das können zum Beispiel geringeres Wachstum in bedeutenden Märkten oder Veränderungen in unseren Abnehmerbranchen, in den Beziehungen zu unseren Kunden, in der Durchführbarkeit von Kostensenkungen oder in allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Bedingungen sein. Eine Aktualisierung der in die Zukunft gerichteten Aussagen durch EPCOS ist weder geplant noch übernimmt EPCOS die Verpflichtung dazu.